Sabrina Dück
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Ungeschminkt

 

Über mich

 

Ich bin seit 2003 verheiratet mit John und Mama von drei wundervollen Töchtern. 2017 stellte sich heraus, dass sich unsere Jüngste deutlich langsamer entwickelte als ihre Schwestern. Der Abstand zu Gleichaltrigen (und meine Sorgen und Ängste) wurden immer größer.

Ende 2017 schenkte John mir ein Piano und ich fing an, meine Gefühle in Lieder zu packen. Ermutigt von Freunden und Bekannten begann ich Ende 2018 mit der Planung meiner ersten CD "ungeschminkt", die im Sommer 2019 erscheint. 

 

Mein Leben

Geboren wurde ich 1983 in einem winzigen Dörfchen. Ohne Handy und Facebook waren wir einfach glückliche Kinder, die allerhand erleben durften (und nichts davon erscheint jemals auf youtube - yes!).

Bisher verlief mein Leben (fast) wie im Bilderbuch:

Hochzeit, Ausbildung, Hausbau, Kinder  ... 

Bis dann die Entwicklung unserer dritten Tochter alles auf den Kopf stellte. Mit fast drei Jahren noch kein Laufen, Sprechen, Zeigen ... "Globale Entwicklungsverzögerung" ist die einzige Diagnose, die wir bisher dazu haben.

Was folgte waren : Physiotherapie, Logopädie, Frühförderung, Theraplay, viele Untersuchungen.

Die neuen Herausforderungen und der physische und psychische Stress stürzten mich - trotz großartiger Unterstützung meiner Familie - in ein Loch. Aus dieser "Dunkelheit" heraus halfen mir viele Gebete von Freunden (mir selber fehlte die Kraft) und schließlich die Möglichkeit meine Gedanken und Sorgen in Melodien und Texte zu verwandeln.

Inzwischen hat sich die Situation mit unserer Kleinen nicht deutlich verändert, aber mein Blick darauf. Ich sehe voller Dankbarkeit, welcher Segen uns trotz (oder vielleicht auch weil?) sie behindert ist, widerfährt. 

 

Meine Lieder 

Als Hörer finde ich es unheimlich interessant, zu erfahren, was hinter einem Song steckt. Darum lasse ich dich hier teilhaben an den Entstehungen meiner Lieder.

 

Ungeschminkt: Ist der Titel meiner ersten CD. Ich bin wirklich meistens ungeschminkt unterwegs. Das betrifft nicht nur mein MakeUp. Meine Zunge ist leider oft schneller als mein Verstand und ich kann dann meine Albernheit (wahlweise : Naivität, Ärger, Bewunderung ...)nicht verbergen. Wie gut, dass Gott mich sowieso durch und durch kennt und: trotzdem liebt. Das Wissen habe ich schon länger, aber mittlerweile rutscht es auch ins Herz.

 

Wieder: Handelt von meinem Perfektionismus, davon, eine Messlatte anzulegen, die ich sowieso nicht erreichen kann. Das frustriert mich, bringt mich aber immer wieder an den Punkt, mir vergeben zu lassen - von Gott, meinem Mann, meinen Kindern - oder von mir.

 

Neid: Ja, jetzt ist es raus: Ich bin neidisch. Dafür gibt es viele Gelegenheiten. Aber ich habe eine super Lösung gefunden, dem Neid eins auf die Mütze zu geben: Dankbarkeit. Ich lenke den Fokus auf das, was gut und schön ist - und davon gibt es jede Menge. 

 

Wenn alles anders kommt: Geschrieben habe ich dieses Lied, als es mir richtig schlecht ging. Ich war erschöpft, mutlos, kraftlos und hoffnungslos. Ich habe mich von vielen Veranstaltungen und Freunden zurückgezogen. Aber, ich habe gespürt: Gott lässt mich hier nicht alleine. Ich verstehe nicht, was er tut und ich will es auch nicht so haben, wie es jetzt ist. Trotzdem ist er der Einzige dem ich meine Zeit absolut anvertrauen kann, weil er mein Leben kennt und es immer gut mit mir meint.

 

Du lachst mich an: zeigt, wie unheimlich anstrengend es sein kann, sein Kind zu maßregeln, wenn man gleichzeitig gegen einen Lachanfall kämpft. Ich schrieb es für meine mittlere Tochter die mich immer wieder auf die verrücktesten Arten und Weisen zum Lachen bringt.

 

War es nicht grad erst gestern: ist das Lied für meine Große. Zu dem Zeitpunkt war sie 9 Jahre und in dem wunderbaren Alter zwischen Kind und Pubertät. Ich hoffe fest, sie ist sich meiner tiefen Liebe auch in den stürmischen Teenagerjahren bewusst.


Dein Lächeln spricht für sich: geschrieben für meine jüngste. Die, trotz aller Einschränkungen, ein rundum fröhliches und zufriedenes kleines Mädchen ist. Diese Unbeschwertheit möchte ich von ihr lernen.


Engel: Beschreibt die Menschen um mich herum, die einfach wissen, was mir gut tut, die das richtige tun und sagen. Wir haben in den letzten Monaten so viele Engel in Menschengestalt um uns herum gespürt. Dieses Lied gilt besonders zwei ganz lieben Freundinnen von mir I.H und S.R *kuss*


Dass ich dir nicht im Weg steh: Ich habe mich gefragt, was das schlimmste ist, was ich mir für meine Kinder vorstellen kann. Fehlende Gesundheit? Keine Arbeit? Single bleiben?

Ich bin zu dem Schluss gekommen: Das Schlimmste wäre, wenn meine Kinder sagen; "Mama, Christsein -  schön und gut, aber wenn ich dann so werde wie du - niemals!" Ich hoffe und bete, dass ich ihnen nie im Weg stehe auf dem Weg in Gottes liebende Vaterarme.

Adlers Flügel:, geschrieben für meine Eltern, ist die Umwandlung des Chorals "Auf Adlers Flügeln getragen" in eine Version, die man auch Solo singen kann. Mein Papa hat über dieses Thema eine Predigt gehalten, die mich sehr beeindruckt hat. Mein Papa mag das Lied sehr und ich mag meinen Papa - und meine Mama 🙂


 

 

Termine



Samstag, 15. Juni 2019 - 20 Uhr 

Konzert anlässlich des 111. Geburtstags der Ev. Chrischona Gemeinde Mornshausen


Sonntag, 23. Juni 2019 - 17 Uhr

Ein Liedbeitrag beim CD Release Konzert der CD "Gemeinsam unterwegs" von P. Menger


 

13. März 16 Uhr - Calando ERF